Vaginismus
Vaginismus ist zu beheben!
Es bedarf keiner Operation, keine Einnahme von Medikamenten und auch keine tiefgreifende Psychotherapie oder eingreifende oder umfangreiche Therapieformen. Die Basis für die Therapie ist vor allem die Motivation etwas ändern zu wollen - dies vorausgesetzt, können Sie mit einem entsprechenden Sexual Therapeuten, Beckenboden-/Physiotherapeuten oder Gynäkologe/Gynäkologin Ihren Vaginismus überwinden.

Vaginismuspaartherapie
Vaginismus ist der Zustand wobei durch eine schmerzhafte Anspannung und Muskelkrampf Geschlechtsverkehr unmöglich wird.
Es ist aber mehr als nur diese Definition. Oft wird Vaginismus therapiert mit unter anderem Psychotherapie, Botoxinjektionen oder sogar einer Operation. Diese Behandlungsmethoden führen nur selten zum gewünschten Resultat und betroffene Paare erleben Enttäuschungen, verlieren das Vertrauen in der Behandlung sowie ineinander als auch in sich selbst. Oft begeben sich die Paare auf eine lange Suchreise nach der Lösung des Problems und viele geben einfach auf. Sie akzeptieren ihre Situation und begnügen sich mit ihrer liebevollen Beziehung zueinander und bleiben jungfräulich, der oft vorhandene Kinderwunsch wird nicht auf natürlichem Wege erfüllt.
Dabei sind den allermeisten Vaginismuspaaren sehr gut und schnell zu helfen und können innerhalb kürzester Zeit ein normales Sexualleben führen (wenige Wochen bis einige Monate, in manchen Fällen dauert es länger, selten ist eine Therapie nicht möglich).
Durch eine gynäkologische Untersuchung vom Spezialisten kann der Grad des Vaginismus festgestellt und die Zeit eingeschätzt werden, die für die Therapie nötig sein wird.
Durch das Problem bei Paaren besprechbar zu machen, die Erklärung was genau beim Vaginismus geschieht, die Besprechung der Anatomie, Desensibilisierungsübungen ( Übungen mit Vaginaldilatatoren – z.B. Feminaform) und Kontrollhilfen am gynäkologischen Stuhl werden Paare auf Ihren ersten Geschlechtsverkehr ohne Schmerzen und Angst vorbereitet.
Im Prinzip ist die Therapie theoretisch rational orientiert und hat wenig mit Liebe zu tun – für die Liebe ist das Paar selber verantwortlich.
Bei allem ist es wichtig für den Erfolg der Behandlung, dass das Paar behandelt wird und nicht nur die einzelne Frau. Die Therapie kann aber angepasst eingesetzt werden zum Beispiel bei alleinstehende Frauen.
Was ist Vaginismus?
Vaginismus ist ein Gefühl der Verengung im Bereich der Vagina (Scheide), was zu Schmerzen beim Geschlechtsverkehr oder dem Versuch Geschlechtsverkehr zu haben führen kann. Die Beschwerden werden häufig beschrieben als ein Brennen, stechende Schmerzen oder so starke Schmerzen, das eine Penetration ( Einführen des Penis) nur unter großen Schmerzen oder gar nicht möglich ist. Hierzu passen auch Angaben, dass das Einführen eines Tampons auch nicht möglich sei. Es wird häufig gesagt, dass "es ein Gefühl ist als ob eine Wand vor dem Scheideneingang steht."
Frauen mit Scheidenkrämpfen denken oft, dass ihre Vagina verengt ist. Dies ist jedoch nur selten der Fall. Das Engegefühl wird durch eine erhöhte Spannung, eine Art Krampf der Beckenbodenmuskulatur, verursacht. Diese Muskelspannung tritt oft reflexartig auf.
Feminaform



